Als technischer Admin der Seite melde ich mich nach gut zehn Jahren Vorstandsarbeit im PRO AGRA Park e.V. ab und übergebe die Pflege in jüngere Hände. Ich werde 70 – da darf es auch einmal genug sein.
Die Perspektiven auf den Tunnel haben sich in dieser Zeit mehrfach gedreht: erst „das schaffen wir“, dann „jetzt kommt der Tunnel – die Regierung hat entschieden“, später „es dauert noch, aber wir können vorplanen“ – und zuletzt: „so war das alles nicht gemeint, wir hatten nie das Geld“. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem es reicht. Hunderte Stunden bürgerschaftliches Engagement fühlten sich am Ende leider „für die Katz“ an. Ich habe meine Vorschläge gemacht, wie es nun weitergehen kann – oder eben auch nicht.
Dies sind meine letzten Eintragungen. Der Vorstand hat mich gebeten, neben dem Gastbeitrag in der Leipziger Zeitung (L-VZ), den in der FAZ veröffentlichten Artikel zu verlinken.
Ich sage statt „…ich habe fertig“, „Flasche leer“ — „Mein Tunnel lob’ ich mir! Es ist ein klein Kosmos und bildet seine Leute.“ – Reiner Schneeberger
“In Leipzig soll eine monströse Hochstraße aus der DDR-Zeit durch einen identischen Neubau ersetzt werden. Der Plan ist eine baukulturelle Bankrotterklärung.“

In der LV-Z wird “der Trog” aufgegriffen …
“Dabei hat er (Architekt Gunnar Volkmann) mit seinem Vorschlag einer Absenkung (Troglösung) einen sehr interessanten Kompromissvorschlag unterbreitet, der einerseits die denkmalschutzrechtlichen Belange berücksichtigt, der Verlärmung entgegenwirkt und trotz technologischer Herausforderungen im Vergleich zum Brückenneubau wahrscheinlich sogar kostenneutral zu bewerkstelligen sein wird.” – L-VZ
Und ja: Zum „Trog“ hätte ich auch noch ein paar Sätze – aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht nur als Erinnerung: Wir hatten damals, zusammen mit Daniel Jung, einem meiner ehemaligen Studenten, eine über Opensimulator begehbare Simulation entwickelt. Das zeigt, wie ernsthaft und konkret wir über die Jahre, leider wie es scheint, sinnlos, gearbeitet haben.
